Nimm mit 606.789 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Am 26. Juli haben Anti-Atom-Aktive in Siegburg "Atom-Alarm" geschlagen - wie auch in rund 60 Wahlkreisen im ganzen Land. Lautstark und unüberhörbar machten sie Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) deutlich, dass die Menschen in seinem Wahlkreis keine längeren AKW-Laufzeiten wollen!
Skeptische Blicke ernteten die Campact-Anti-Atom-AktivistInnen in einem einsamen siegburger Außenbezirk vor dem CDU-Büro Röttgens von einigen Arbeitern und passierenden Autofahrern. Der Regen war ein treuer Begleiter, wenn er auch nicht mehr so leidenschaftlich schüttete wie noch am Vormittag. Unerschüttert motiviert war jedoch die immer größer werdende Schar von Atom-Alarmisten, die sich bis zum Alarm auf über 30 TeilnehmerInnen vergrößerte. Auch hier wurde die Umgebung ins Anti-Atom-Gelb gehüllt und die Atomalarm-Leibchen vergurtet. Die bei der Aktion anwesende Polizei war kommunikativ, der Vertreter des Ordnungsamts relaxt und ein benachbarter Unternehmer genervt, denn die dreißig AktivistInnen machten einen "Heidenlärm". Die CDU zeigte Gesprächsbereitschaft in Gestalt der Büroleiterin, die sich artig alle Argumente der AtomkraftgegenerInnen anhörte und auch die Petition samt der 100-Gute-Gründe-Fibel entgegennahm. Einige TeilnehmerInnen ergriffen den Lautsprecher, um den Fokus auf bisher noch vernachlässigte Gefahren der Atomkraft zu lenken und erweiterten die gelungene Demonstration zur bunten Lernstunde in Sachen Todestechnologien.
Fazit: Eine erfolgreiche und kurzweilige Ausführung des Alarms! Überraschend, wie hartnäckig und kreativ AtomkraftgegnerInnen sind. Die Sache schreit nach einer Fortsetzung... Herr Röttgen kann also nicht behaupten wir hätten Ihn nicht gewarnt!
Text & Fotos von www.antiatombonn.de